Landwirtschaft, Hofladen Maria Laach

Ackerbau

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“
Charles Darwin


Auf 280 ha landwirtschaftlicher Ackerfläche werden neben Roggen, Weizen und Dinkel für unser Klosterbrot noch Futtergetreide wie Triticale, Hafer und Wintergerste angebaut. Leguminosen wie Luzerne, Erbsen und Ackerbohnen und Hackfrüchte wie Silomais und Kartoffeln ergänzen unsere Fruchtfolge.

Zum Schutz von Tieren, Menschen, Wasser, Wildpflanzen und Nützlingen wirtschaften wir nach den Grundsätzen des anerkannt ökologischen Anbaus. Dabei verzichten wir auf synthetische Stickstoffdünger und Pestizide.

Um unsere Kulturpflanzen auf natürliche Weise zu ernähren sind vielfältige Fruchtfolgen notwendig. Die hierbei angebauten Leguminosen wie Luzerne, Ackerbohnen und Erbsen binden Stickstoff aus der Luft und stellen ihn den nachfolgenden Pflanzen zur Verfügung. Der hofeigene Mist unserer Tiere dient als Dünger für unsere Felder.

Auch gegen Unkräuter hilft uns die Vielfältigkeit der Fruchtfolge. Insbesondere das Luzernegras ist der Schlüssel zur Regulierung der Konkurrenzpflanzen, da es einen dicken Teppich bildet, der unerwünschte Pflanzen zurückdrängt. Zur mechanischen Beikraut-Regulierung setzen wir zusätzlich noch Hacke und Striegel ein.